Das „Institute of Electrical and Electronics Engineers“, kurz IEEE, ist eine weltweit agierende Non-Profit Organisation für die technologische Entwicklung, mit über 370.000 Mitgliedern.
Unter den zahlreichen Gremien der Organisation wurde auch eines für die Entwicklung von Wahlstandards geschaffen, das „Standards Coordinating Committee 38“.
Das Ergebnis der Arbeit des Gremiums 38 werden zwei Wahlstandards sein, zum einen der „Voting Equipment Standard“ (Project 1583), zum anderen der „Voting Systems Electronic Data Interchange“ (Project 1622).
Der „Voting Equipment Standard“ der IEEE:
Hierbei handelt es sich um einen Standard zur Evaluierung von E-Voting Geräten und Ausrüstung, welcher Spezifikationen zu elektronischen, mechanischen und menschlichen Einflussfaktoren enthalten wird.
Dadurch sollen Zugänglichkeit, Richtigkeit, Vertraulichkeit, Zuverlässigkeit, Sicherheit und Bedienbarkeit eindeutig evaluierbar werden.
Die „Voting Systems Electronic Data Interchange“ Formate der IEEE:
Hierbei handelt es sich um in Entwicklung befindliche elektronische Datenaustauschformate, welche speziell zum Datenaustausch zwischen Geräten und Ausrüstung für den Einsatz beim E-Voting verwendet werden sollen.
Bei IT-unterstützten Wahlprozessen können mitunter mehrere verschiedene Komponenten bei den einzelnen Prozessschritten in Verwendung sein, die einheitlichen Datenaustauschformate sollen deswegen den Austausch und die Interoperabilität der einzelnen Komponenten sicherstellen.
Das entwickelnde Gremium erhofft sich dadurch das Vertrauen in E-Voting Systeme sowie deren Weiterentwicklung zu steigern, und ihre Komplexität zu senken.