Das Angebot im Bereich des E-Government, das amerikanischen Staatsbürgern zur Verfügung steht, ist auf folgender staatlichen Website zu finden:
Der Einsatz von einfachen elektronischen Systemen zur Stimmabgabe bzw. Auswertung hat in den USA schon eine lange Tradition.
Beispielsweise wurden Hebelmaschinen seit 1920 zur Durchführung von Wahlen verwendet. Ein weiteres Beispiel für einfache elektronische Systeme ist das Lochkartensystem, das auch bei der Präsidentschaftswahl 2000 zum Einsatz kam.
Bei den Präsidentschaftswahlen führte der Einsatz von Lochkarten zu erheblichen Problemen. So waren in manchen Bundesstaaten die Lochkarten so unglücklich gelocht, dass sie keinem Kandidaten eindeutig zuordenbar waren.
Auf dieses Desaster hin wurde der Help America Vote Act beschlossen. Das Ziel war die Technik bei amerikanischen Wahlen zu modernisieren. Die Wahlbezirke erhielten finanzielle Unterstützung mit der zum Teil elektronische Wahlmaschinen gekauft, Forschungsprogramme gestartet und Wahlkommissionen gegründet wurden.
In den USA wurde aufgrund der unterschiedlichen Gesetzesbestimmungen in den einzelnen Bundesstaaten eine Reihe von kleineren E-Voting Projekten durchgeführt.
Erwähnenswert ist ein I-Voting Projekt namens SERVE (Secure Electronic Registration and Voting Experiment), das den sechs Millionen Wahlberechtigten außerhalb der USA (Militärs und deren Angehörige) die Möglichkeit der Onlinewahl gibt.
Computerexperten halten in einem Bericht, den sie im Mai 2007 veröffentlichten das SERVE Wahlsystem für ein zu hohes Sicherheitsrisiko und raten von einem Einsatz des Systems bei den kommenden Präsidentschaftswahlen ab.
Weiters hat die election assistance comission aufgrund der Vielfalt an verwendeten Systemen Voluntary Voting System Guidelines erarbeitet.
Quelle:
Information: