Arbeitskreistreffen:
Zeit: Montag, 7. April 2008, 16:30 Uhr
Ort: Saal 106 der OCG, Wollzeile 1-3, 1010 Wien
Agenda: Zwei Vorträge zum Start des Schwerpunktthemas Nachhaltigkeit und IT:
- DI Friedrich Schmoll (Umweltbundesamt): Green IT - Nur ein Marketingschlager?
- DI Georg Meixner (IBM): IT-Nachhaltigkeit und Kosten
Der Open Source Arbeitskreises der Österreichischen Computer Gesellschaft, veranstaltet mit Unterstützung von Indoqa, Interface 21, Anecon und der TU-Wien einen Vortragsnachmittag zum Thema
Java & Persistenzstrategien – (R)evolution?
Zeit: Donnerstag, 23. November 2006, 15:00 – 19:00 Uhr
Ort: Tech Gate, Wien
Zur Nachlese: http://best-practice-software-engineering.blogspot.com/
Programm
Begrüßung und Vorstellung des Programmes durch Alexander Schatten, TU Wien, Leiter des Open Source Arbeitskreises der OCG)
Werner Guttmann (Castor Projekt): Data Binding, Persistenz, Aspekte der Modellierung (Vortragsunterlagen)
- Der Vortrag ist geplant als thematische Annäherung zum eigentlichen Thema
(Begriffsbildung, Einordnung nach oben/unten/zur Seite) und als Versuch,
Persistenz als gleichwertiger (Modellierungs)Aspekt verstanden zu wissen.
- Darstellung der Problematik, Auflistung typischer Aspekte (persistence, XML
data binding, ...)
- Historische Beleuchtung der persistence side of things (JDBC, intrusiveness,
standards)
- Kurze historische Beleuchtung der XML data binding side of things (frameworks, JAXB)
- Abhandlung des Begriffes "Aspekt" --> Bezüge zur Modellierung,
Implementierung, separation of concerns
Jürgen Höller (Spring Framework, Interface 21): Die Entwicklung von Spring ORM, von Hibernate bis JPA (Vortragsunterlagen)
- Dieser Vortrag ist geplant als eine anektotische Reise durch Spring ORM im Kontext der Entwicklungen im Java Persistentbereich. Ziel ist es einereseits die historische Entstehung von Spring ORM zu dokumentieren andererseits das Produkt in Bezug zu anderen Persistenz APIs zu setzen, e.g. EJB 2.0, Hibernate, JDO, and more recently JPA (EJB 3.0)
- Von besonderem Interesse sind natürlich die Mechanismen, welche auf Spring ORM einwirken, e.g. die Integration von persistence frameworks wie Hibernate, JDO, die Entwicklug von JPA, eine eventuelle Beurteilung von JPA, etc.
- Was sind die Mechanismen zur Integration eines Persistenz-Frameworks?
Stefan Edlich: db4o - objektorientierte Datenbanken (Vortragsunterlagen)
- OODBMS Historie und neue Chancen
- Der Open Source Ansatz von db4o.com
- db4o Advanced
- Neue Abfragesprachen: Native Queries und LINQ
- "db4o in the real world"
Im Anschluss an die Vorträge moderierte Alexander Schatten eine
Podiumsdiskussion.
Model Driven Architecture
Beginn einer neuen Epoche im Software Engineering? Der "nächste" Weg aus der Softwarekrise?
Zeit: Dienstag, 20. Juni 2006, 14:00 bis 19:00
Ort: IBM Forum, Obere Donaustr. 95, 1020 Wien
Experten präsentieren und diskutieren Anwendungsmöglichkeiten, notwendige Voraussetzungen, Vorteile und Kostenaspekte des Einsatzes von MDA in der modernen Software Entwicklung und zeigen konkrete Beispiele sowie aktuelle Tools.
Vortragsunterlagen:
Markus Völter: Model Driven Development with Open Source Tooling (pdf)
Wolfgang Schützelhofer: MDA - The Architecture of Choice for a Changing World (pdf)
Michael Pichler: MDA - Necessary Prerequisites and Consequences (pdf)
Michail Matjuchin: Some Thoughts about MDD (pdf)
Themenschwerpunkte der Vorträge:
- Warum MDA? Über Produktivität, Qualität und Schutz von Investitionen
Was ist MDA? Entwicklung von Softwaredevelopmentansätzen in den letzten Jahren/Jahrzehnten; Abstraktionen als Schlüssel zur Bewältigung zunehmender Komplexität; Modelle ersetzen Code als zentrale Entwicklungsartefakte
- Grundlagen von MDA: Modelle und Transformationen
- Was ist das Ziel von MDA? Wann macht dieser Ansatz Sinn, welche Projekte sind geeignet?
- Technische Voraussetzungen für MDA: Werkzeuge, Infrastruktur, "Chain of Tools"
Organisatorische Voraussetzungen für MDA: Projektmanagement, Teamstruktur, Entwicklungsprozess, "Return-of-Investment"... "Wird alles anders?"
- MDA in der Open Source Community: Status der Entwicklungen, Tools im Bereich von Model Driven Software Development und Model Driven Architecture
Konkrete Beispiele aus der Praxis:
- Beispiel 1: Was kann alles produziert und generiert werden? Wie modelliert man? Welche Modellierungstechniken gibt es? Welche Features brauchen die Tools um MDA optimal zu unterstützen? Beispiel auf Basis Rational Software Architect.
- Beispiel 2: MDA mit Tools aus dem Open Source Bereich. Modellierung einer State Machine mit Open Source Werkzeugen.
Diskussion mit Experten:
Im Anschluss an die Vorträge findet eine Diskussion mit den Vortragenden und dem Publikum zu allen Aspekten des Themas statt.
Rückblick
Round Table für Open Source Initiativen
Zeit: Montag, 12. Juni 2006, 16:00 Uhr
Ort: Heinz Zemanek-Saal der OCG, Wollzeile 1-3, 1010 Wien
Das Treffen soll einerseits dazu beitragen, bestehende Initiativen miteinander zu vernetzen. Andererseits möchten wir diesen Nachmittag als Vorbereitungstreffen hinsichtlich einer verstärkten juristischen Auseinandersetzung im Jahr 2006 mit Open Source nutzen. Die Schwerpunkte GPLv3, EUPL und noch einige mehr bieten viel Stoff für intensive Diskussionen zwischen Juristen, Technikern und Entscheidern.
Dieses Meeting wird von Angelika Gößler und Alexander Schatten moderiert.
Aktionstage 2005
Um die Einsatzbereiche und Möglichkeiten von Open Source Software in Klein- und Mittelbetrieben, aber auch nicht-kommerziellen Anwendung, sowie in Schule und Ausbildung, einer breiteren Öffentlichkeit nahezubringen wurden ab März 2005 monatlich "Aktionstage" veranstaltet. Jeder Aktionstag stand unter einem bestimmten "Motto" (wie Datenbanken, Softwareentwicklung usw.); in einer Abendveranstaltung wurden in 2-3 Präsentationen wesentliche Produkte sowie typische Anwendungsfälle vorgestellt, und nachfolgend den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben mit Experten individuelle Probleme zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen.
Die Aktionstage waren eine gemeinsame Veranstaltung von OCG und dem Informatik Netzwerk der Fakultät für Informatik der TU Wien.
Das Programm beinhaltete folgende Themenbereiche: