HCI&UE - SIG Human-Computer Interaction for e-Education HCI4EDU
Entwurf von Andreas Holzinger
Zielgruppe
HCI&UE Interessierte mit speziellem Interesse an Fragen und Problemstellungen aus der Medieninformatik, Medienpsychologie und Medienpädagogik sowie deren Wirkungspotenzial in der modernen wissens-basierten Arbeitswelt.
Einleitung
Lernsoftware, Lernobjekte und Metadaten müssen weit mehr erfüllen, als nur gewisse technische und ästhetische Eigenschaften. Sie müssen exakt auf die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Anforderungen der End-Benutzer zugeschnitten sein: Zielgruppengerecht (Wer sind die Lernenden und wie ist deren Wissen repräsentiert? Ist bei der Zielgruppe ausreichend Digital Literacy gegeben?); Anknüpfung an Vorwissen (Wie kann Vorwissen mithilfe von Lehr- und Lerntechnologien erhoben werden? Was wird zum Verständnis des LO benötigt?); Lernstoffdarstellung (Wie erreichen die Lernenden ein definiertes Lernziel? Welche methodisch-didaktischen Konstrukte sind einsetzbar?); Lehr- und Lerneffizienz unter Berücksichtigung knapper Ressourcen (Wie kann die Struktur und die Repräsentation von Lehrinhalten bzw. Wissen optimal genutzt werden?); Wissensevaluierung (Wie wissen Lernende und Lehrende dass das Lernziel in einer bestimmten Form (deklarativ, prozedural) erreicht wurde und wie gut es erreicht wurde? Welche Methoden der Wissensdiagnostik funktionieren in der Praxis?); Kontext des Lernprozesses (formales, informelles Lernen; Fortbildung und/oder Weiterbildung; bestehende Strukturen organisatorischen und individuellen Lernens); Kooperatives Blended Learning, z.B. effektive Abfolge/Alternierung von Präsenz- und Onlinephasen usw.
Alle Ansätze müssen einem soliden didaktischen Modell und den Erkenntnissen der Medienpsychologie und Medienpädagogik entsprechen. Hier kann Human-Computer Interaction ansetzen, um wichtiges Grundlagenwissen und experimentelle Erkenntnisse beizusteuern, die insbesondere bei der Entwicklung komplexer Lernobjekte (wie z.B. Simulationen, Animationen, Interaktionen usw.) und umfangreicher Kurse in bestimmten Wissensdomänen verwendet werden können. Human-Computer Interaction als interdisziplinäres Fach, das Informatik und Psychologie/Pädagogik vereint, leistet wichtige Grundlagen, die im Usability Engineering (UE) ihre praktische Umsetzung erfahren.
Ziele
Durch gemeinsame Aktivitäten (Workshops, Vorträge usw.) soll der Wissensaustausch und interdisziplinäre Diskurs, sowie die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft unter den Mitgliedern gefördert werden.
Geplante Aktivitäten (nicht abgeschlossen)
- Workshop Simulation/Animation based Learning mit Richard E. MAYER, Stanford
- Workshop Game Based Learning mit Kurt SQUIRE, MIT
SIG-Mitglieder
(Stand: Jänner 2006, vorläufig und nicht abgeschlossen; in alphabetischer Reihenfolge, ohne Titel)
SIG-Leitung: HOLZINGER, Andreas, Med. Informatik, Graz
ALBERT, Dietrich, Psychologie Graz
CHRISTIAN, Hannes, BRP Rotax Gunskirchen
EBNER, Martin, Bauinformatik TU Graz
ECKHART, Benedikt, TU Wien
HEIMGÄRTNER, Rüdiger, Siemens
HRUSKA, Andreas, Außeninstitut, TU Wien
JARZ, Thorsten, BPA Graz
KICKMEIER-RUST, Michael, Psychologie Graz
KINGSBURY, Paul, Pädak Wien
KRIEGER, Horst, ipcenter.at Wien
KRIEGSHABER, Ursula, eLearningcenter TU Wien
KRIGLSTEIN Simone, TU Wien
KROOP, Sylvana, Medienpädagogik, Uni Wien
LOIDL, Susanne, FIM, Uni Linz
MANGLER, Jürgen, Learning Lab, Uni Wien
MEISENBERGER, Matthias, eLibera, Graz
MOTSCHNIG, Renate, Learning Lab, Uni Wien
NISCHELWITZER, Alexander, dmt, FH Joanneum
PFAFFENLEHNER, Bernhard, SYNOPS
POHL, Margit, IGW, TU Wien
PUTZ, Daniel, d-ino, Wien
SEARLE, Gig, Med. Informatik Graz
SPROGER, Bernd, dmt, FH Joanneum
WASSERTHEURER, Sigi, ARC Research, Wien
WEIPPL, Edgar, TU Wien
ZECHNER Jürgen, FH Joanneum Graz
ZEIMPEKOS, Paris, TU Wien
>> Entwurf von Andreas Holzinger als pdf zum Download
>> English version of the SIG draft by Andreas Holzinger






