HCI&UE - SIG HCI for Prägnanz (HCI4PRÄGNANZ)
Entwurf von Uwe Mutz
Zielgruppe
Usability-Interessierte mit speziellem Interesse an Fragen der Gestalt- und Wahrnehmungspsychologie als Mittel zur Optimierung von Designs zur Erhöhung der Usability.
Im Allgemeinen verzichtet man bei Usability-optimierten Schnittstellen (Sites, etc.) auf den Einsatz von Gestaltungselementen, um den Focus auf dem Wesentlichen zu halten. Mit Hilfe der Gestalt- und Wahrnehmungspsychologie (im Speziellen: Gestaltgesetze, Farbenlehre) soll gezeigt werden, dass eine gute Usability von Schnittstellen wesentlich durch eine durchdachte Gestaltung erreicht werden kann und somit der Aspekt der Gestaltung nicht unbedingt in den Hintergrund rücken muss.
Vereint man dieses Wissen mit einer User-Orientierung ("Wer sind meine User – wer ist die primäre Zielgruppe?"), so kann der gestaltungstechnische Aspekt noch verfeinert und die Schnittstelle noch zielgerechter erstellt werden.
Ziele
Ziel des Arbeitsbereiches ist somit, wahrnehmungspsychologische Erkenntnisse (Gestaltgesetze, Farbpsychologie) zur Optimierung von Schnittstellen zwischen Mensch und Maschine heranzuziehen. Dies umfasst zunächst das Befassen mit den typischen Gestaltgesetzen und der Farbwahrnehmung und danach mit der Entwicklung von Testings, worin diese psychologischen Erkenntnisse an einer repräsentativen Gruppe getestet werden. Insbesondere soll gezeigt werden, welche der Gestaltgesetze in Screendesigns höheren "Wert" aufweisen als andere.
Geplante Aktivitäten
(nicht abgeschlossen)
Grundsätzlich sollen die Meetings monatsweise stattfinden, um einen gewissen Arbeitsfluss in der SIG aufrecht zu erhalten. Beispielsweise könnte man jeden letzten Dienstag im Monat heranziehen (3h, Linz – beispielsweise bei mir in der Agentur).
MEETING 01 (DI, 28.3., 16UHR; LINZ): In einem ersten Treffen sollen (nach einer allgemeinen Vorstellung und der Bestimmung der Eckdaten für Meetings, Formen der Kommunikation, etc.) zunächst festgelegt werden, welchen Gestaltgesetze besonderes Augenmerk geschenkt wird.
WORKSHOP 01 (..): Erkenntnisse aus dem Literaturstudium werden besprochen und mögliche Formen des Testings werden entwickelt. Ziel des Workshops ist das Definieren von Testings und eine Planung der Umsetzung dieser (möglichst auf elektronischem Wege; eine Variante von Testings wurde von mir bereits entwickelt und wird auch schon verwendet).
MEETING 02 (..): Zwischenergebnisse der Entwicklung der Testings werden besprochen.
MEETING 03 (..): Zwischenergebnisse der Entwicklung der Testings werden besprochen. Feinabstimmungen werden getroffen.
Die Meetings 02 und 03 können durchaus auch in kürzeren Abständen erfolgen (sollte sich das von mir entwickelte Testsystem bewähren), auch können weitere Meetings flexibel eingeplant werden.
MEETING 04 (..): Das System ist fertig entwickelt und wird intern (SIG) getestet.
Vorstellung 01 (..): Das Testsystem wird dem Arbeitskreis vorgestellt und gemeinsam diskutiert. Im Anschluss an die Vorstellung wird das System im Arbeitskreis getestet.
Die Testings sollen an etwa 150 Personen getestet werden. Hierzu ist das Definieren einer repräsentativen Gruppe von Nöten.
WORKSHOP 02 (..): Zwischenauswertung und Diskussion der Ergebnisse; eventuelle Änderungen am Testsystem.
Workshop 03 (..): Endauswertung der Ergebnisse. Definition zur Erstellung eines Berichtes für den Arbeitskreis.
VORSTELLUNG 02 (..): Präsentation der Ergebnisse im Arbeitskreis. Planung weiterer Schritte (Paper, Vorträge, etc.).
SIG-Leitung: MUTZ, Uwe
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