OCG Horizonte Mai 2012

Datum: 
Donnerstag, 24.05.2012, 18:00 bis 20:00
Vortragende/r: 

Jonathan Imme, co-founder ignore gravity

Thema: 
Warum wir uns manchmal von der Schwerkraft befreien müssen, um innovativ zu werden

Abstract

Mit viel Mühe haben wir hochkomplexe Systeme und Organisationen geschaffen. Und jetzt merken wir immer öfter, an immer mehr Stellen: um wirtschaftlich und gesellschaftlich weiter zu kommen, müssen wir unsere selbst geschaffenen Strukturen überwinden, den Ausbruch wagen, die Neugierde zurückgewinnen. Doch wie? Viel versprechende Ansätze sprießen zur Zeit überall aus den Böden von Unternehmen und Agenturen: Innovation Camps, Corporate ThinkTanks, Do-Tanks, Future Labs, Inspiration Journeys.. Die Vokabeln sind dabei genau so bunt wie vage. Dieser Impulsvortrag gibt einen Einblick, wie man solche Umfelder für's Neu- und Querdenken konkret gestalten kann und dabei verschiedene Generationen, Kulturen und Disziplinen verbindet.

Über Jonathan Imme, co-founder ignore gravity

Jonathan Imme, ignore gravity

Jonathan Imme, geboren 1983 im beschaulichen Siegen, entdeckt in seinen frühen Kindertagen Vatis Computer und Muttis Klavier. Beide Instrumente prägen ab nun sein Leben. Das Internet führt ihn in die weite Welt und die musikalische Leidenschaft nach Mannheim zum Musikbusiness-Studium. Seit 1998 arbeitet Jonathan in wechselnden Rollen als Kommunikationsstratege, Bandmanager, Snowboardlehrer, Moderator und Veranstaltungsorganisator. Bei Stationen in den Unternehmen GTZ, MTV und Universal Music lernt er traditionelle Arbeitsstrukturen kennen – und beginnt, diese gründlich zu hinterfragen. So gründet er 2009 mit Gleichgesinnten den Palomar5 e.V. und baut im Rahmen eines 6-wöchigen Innovationscamps einen Prototypen für die “Arbeitswelt der Zukunft” der jungen Generation – gemeinsam mit der Deutschen Telekom als Partner. Hier entdeckt er seine Leidenschaft, Leute aus verschiedenen Organisationen, Disziplinen, Kulturen und Generationen in den produktiven Modus einer kreativen Zusammenarbeit zu bringen - und führt dies 2010 mit Gleichgesinnten unter dem Label “until we see new land” für große deutsche Konzerne fort. Anfang 2012 verschreibt sich Jonathan selbst mehr "diversity" und schließt sich mit einem interdisziplinären Team aus verschiedenen Generationen zur Berliner Agentur "ignore gravity" zusammen. Als Architekten für Innovationsräume gestalten sie für transformationswillige Unternehmen, Stiftungen und Konferenzen neue Formen des Zusammenarbeitens und Zusammenlernens. Da Jonathan seine bunten Erfahrungen gerne und lebhaft teilt, wird er regelmäßig von Konferenzen und Universitäten zu Vorträgen über “Open Innovation”, “Future of work” und “Creative Spaces” eingeladen. Dabei sucht er doch unentwegt nach der passenden Gelegenheit, einmal für längere Zeit ein Schweigekloster zu besuchen…