LifeLink 2003: Vorträge
Montag, 30. Juni 2003
Einleitung, Begrüßung (9.30 Uhr)
Anke Schupp, München: "Geschichte einer Reise - das Projekt "Arche Nova" aus der Sicht einer Geschichtenerzählerin" 1998 war es 350 Jahre her, seitdem der Westfälische Friede geschlossen worden war. Dazu gab es eine Künstlerkarawane, die durch das Land zog, um kulturell diesen Frieden auf künstlerische Weise zu vermitteln. Darunter eine Geschichtenerzählerin. Erzählungen über dieses Erlebnis sind Inhalt der vorgetragenen Geschichte.
Christian Kayed: "Häuser erzählen Geschichten" Plätze, Straßen und Gebäude eines Ortes sind keine bloßen Dinge, sie sind beseelt von den Menschen, die dort leben und Spuren hinterlassen. Werden die dazugehörigen Geschichten erzählt, wird der Ort ganz neu er-lebt, wie das Beispiel von Hall in Tirol und seiner mittelalterlichen Altstadt zeigt.
Johann Stockinger, OCG: "Digitales Geschichtenerzählen - eine weltweite Initiative" Nach der Meinung von Fachleuten könnte "Digitales Geschichtenerzählen" zu Veränderungen der Kommunikationsformen von Millionen von Menschen führen. In diesem Vortrag wird versucht, ein Überblick über bereits bestehende Initiativen in verschiedenen Teilen der Welt zu geben.
Josef Hadrbolec: "Kastenfüllen für spätere Generationen" Josef Hadrbolec ist Kulturstammtischleiter in Mautern, NÖ.(http://www.kulturstammtisch.at.tt/). Dort versteht er es als Hobbyheimatforscher ganz hervorragend, andere unter Nutzung des Computers und des Internets für die Heimatforschung zu interessieren. Auf der LifeLink präsentiert er seine neueste Idee einer Heimatkunde, die sich an traditionelle Schaukästen anlehnt, aber die Inhalte in digitalisierter Form ablegt.
Gerald Buchas: "EU-Projekt LifeLink" (VHS Hietzing, Wien) Gerald Buchas präsentiert das EU-Projekt "LifeLink", das von Bildungseinrichtungen aus Finnland, Holland, Großbritannien und Österreich getragen und durch das Programm "Sokrates Grundtvig 2" gefördert wird. Im Rahmen dieses Projektes erarbeiteten Migranten/Flüchtlinge, Senioren und KursteilnehmerInnen aus den beteiligten Ländern eine digitale Darstellung ihres "ordinary sunday".
Telekom Austria: Vorstellung des Projektes "Das Internet ist reif" - Plattform www.seniorkom.at
Mittagspause: 12.45 - 14.15 Uhr
Max Tobler, CH-Romanshorn "www.bodensee-senioren.org - eine länderübergreifende Plattform" Die Internet-Plattform www.bodensee-senioren.org verbindet wichtige Seniorenorganisationen aus Deutschland, Oesterreich, der Schweiz und Liechtenstein. Sie fördert das Bewusstsein eines gemeinsamen Lebensraums und sammelt gleichzeitig die aktiven Seniorinnen und Senioren rund um den See in sog. Computerias. Dabei ist der Computer nicht selbst das Ziel, sondern vor allem ein wertvolles und zeitgemässes Mittel zur grenzüberschreitenden Begegnung.
Marcel Ulmann, Schweiz: "Gründung einer Computeria" Marcel Ulmann von der Computeria Zürich definiert das Angebot und die Regeln sowie die Zielsetzung einer Computeria, zeigt die Strategien und Typen der Computerias, die Raummöglichkeiten und die materiellen und personellen Voraussetzungen. Er gibt Hinweise für das Vorgehen, die Raumsuche und die Formen der Computeria und schlägt ein Konzept für die Durchführung vor.
Rosemarie Kurz: "www.seniorenweb.at - Interaktives Tun im Alltag" Kein Angst, Computer beissen nicht, könnten bei Bedarf aber bellen! Die aktive Seniorin Mag. Dr. Rosemarie Kurz ist Vorsitzende der überparteilichen Non-Profit-Organisation GEFAS Stmk, die ältere Frauen und Männer dabei unterstützt, mehr aus ihrem Leben zu machen. GEFAS schwimmt nun auch in internationalen Gewässern, u. a. mit dem EU-Projekt LISA (Lernen im Seniorenalter mit Projektpartnern aus Deutschland, Portugal, Italien und England).
Ronald Kremser, OCG, ECDL Manager, Austria: "Der Europäische Computer Führerschein - ein internationales Zertifikat" Der Standard des Europäischen Computer Führerscheins ist eine Zusammenstellung von grundlegenden Fertigkeiten im Umgang mit dem Computer. Mit diesem Rüstzeug kann jeder (!) den Computer für die selbständige Umsetzung von Aufgaben einsetzen.
Manfred Peyer, the Business Solution Architects: "Persönliche Vorteile durch die private Nutzung von PC und Internet" Die bekannten, persönliche Anforderungen der Zuhörer werden positioniert und um jene Themen ergänzt, die aus dem Teilnehmerkreis eingebracht werden. Welche Möglichkeiten gibt es heute und was kann zu Ihrem Nutzen umgesetzt werden. An Hand von vier Beispielen: Ahnenforschung, Ernährung, Befundsystem sowie Volksmusik und Volkstanz wollen wir das Interesse auf die neuen Technologien anregen.
Gerald Buchas:
"EU-Projekt Scout" (VHS Meidling, Wien) Anhand des von der EU durch das Programm "SOCRATES / Minerva" geförderten Projektes "Scout" wird die digitale Nutzung des Internet für das Vorhaben wie auch für die interne Kommunikation erläutert sowie einige der Ergebnisse präsentiert. An "Scout" beteiligten sich Institutionen aus Griechenland, Italien, Frankreich und Österreich.
Workshop-Programm: Dienstag |