Software-Sicherheit, Zuverlässigkeit und Qualitätsprüfung

Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit den stark erhöhten Anforderungen an Systeme, da in unserer Welt kein Weg an Software-intensiven (eingebetteten) Systemen vorbei führt.

Diese erhöhten Anforderungen werden an Risikoanalyse, Systemarchitektur, Bewertung, Entwurf, Entwicklung, Abnahme und Wartung sowie die Weiterentwicklung der Systeme gestellt.

Dabei gewinnt die Frage des Gesamtsystems, des Zusammenspieles zwischen Hardware, Software, Systemumgebung und, als wesentlichem Faktor, dem Mensch mit seinen Interaktionen, sowohl als Benutzer als auch als sozio-ökonomischem System, immer mehr an Bedeutung. Die erforderlich ganzheitliche Betrachtungsweise führt zur Vernetzung mit anderen Arbeitskreisen (IT-Sicherheit, Software Prozesse, Human-Computer Interfaces usw.).

Der Arbeitskreis hat und will auch weiterhin einen Beitrag zu einer nationalen IT-Politik liefern, aber auch helfen, uns im Rahmen der EU-Initiativen und Programme zu positionieren.

Mitglieder des Arbeitskreises waren und sind an EU-Projekten und an Aktivitäten von Normungsorganisationen und internationalen Arbeitskreisen (IEC/ÖVE SC 65A, SC65C, TC 56 und ISO SC 22) beteiligt.

Kooperationen gibt es international mit IFIP, der GI, ENCRESS, ERCIM und EWICS TC7, national z.B. mit dem VÖSI, OVE, BMVIT und WKO.

Mit dem OCG-Arbeitskreis IT Sicherheit wird auch in Zukunft eng zusammengearbeitet, weil stark verteilte und vernetzte Systeme, vor allem unter Einbindung drahtloser Kommunikation, auch einem erhöhten Security-Risiko unterliegen.

Ebenso besteht eine enge Vernetzung mit AARIT, dem OCG-Zweigverein, der die Schnittstelle zu ERCIM darstellt, und der ERCIM WG on Dependable Embedded Systems.