OCG Pressemeldungen 2006
Pressefrühstück: e-Government als Exportchance für Österreich
17. Jänner 2006, Café Landtmann, Wien
Zeit: Dienstag, 17. Jänner 2006, 9:00 Uhr
Ort: Café Landtmann, 1010 Wien, Dr. Karl Lueger-Ring 4
Gesprächspartner:
- Mag.iur. Georg Platzer, Head of eGov AT, Fabasoft AT Software GmbH & Co KG
- KommR Hans-Jürgen Pollirer, WKO, Spartenobmann Information und Consulting
- Christian Rupp, Exekutivsekretär e-Government des Bundes, BKA
- Mag. Robert Strobl, GF BOC Unternehmensberatungs GmbH
Moderation:
- Univ.-Prof. Dr. Roland Traunmüller, Universität Linz
Die Informationsgesellschaft ändert als Folge globaler Entwicklungen grundlegend die Arbeitsweise und Lebensgewohnheiten der Bürger. In diesem Wandlungsprozess ist auch die Arbeit von Regierung und Verwaltung voll betroffen, weshalb die Bereitschaft E-Government zu entwickeln, ein weltweiter Trend geworden ist. Länder, die in dieser E-Transformation zurückliegen, unternehmen dabei große Anstrengungen. Man sieht gerade E-Government als einen Schlüsselbereich an, mit dem wirtschaftliche Entwicklung katalysiert und die eigene Standortattraktivität im internationalen Wettbewerb gehoben werden kann. Zudem ist es naturgemäß so, dass der vermehrte Einsatz von Informationstechnologie bei unseren östlichen Nachbarstaaten (CEEC-Bereich) anders verläuft als in Österreich: Durch ambitionierte Projekte und einen Zukauf von Expertise und Systemlösungen wird versucht, den Aufholprozess zu beschleunigen. Zudem – und das ist für anbietende Firmen besonders interessant – liegt es in der Natur dieses Aufholvorganges, dass dabei durchwegs umfangreiche Projektaufträge mit Gesamtlösungen zur Vergabe kommen. Somit stößt das Thema „E-Government-Entwicklung im CEEC-Bereich“ auf großes Interesse und erklärt das Engagement namhafter IT-Firmen in diesem Bereich.
In diesem Wettbewerb hat Österreich eine besondere Position: Unbestritten liegt die österreichische Verwaltung im Spitzenfeld der europäischen E-Government-Entwicklung (in vielen Wettbewerben bewiesen und wir Österreicher können darauf stolz sein).
Im oben geschilderten Umfeld der CEE-Staaten ist die starke Stellung Österreichs und seiner E-Government-Entwicklung ein Atout; sie bringt Firmen, die „hier im Lande“ Vorzeigbares geleistet haben, eine hervorragende Ausgangsposition für den Wettbewerb: Salopp könnte man formulieren – E-Government wird zum Exportschlager!






