OCG Pressemeldungen 2006
Wien, 12. Oktober 2006
M3 - Interdisciplinary Aspects on Digital Media & Education
In unserer modernen Informations- und Wissensgesellschaft rücken Lernen und Arbeiten immer näher zusammen. Unter dem Motto "M3 - Interdisciplinary Aspects on Digital Media & Education" widmet sich am Donnerstag, den 23.11.2006 im TechGate Vienna ganztägig das 2nd Usability Symposium der Benutzbarkeit, Brauchbarkeit, Einfachheit beim täglichen Lernen und Arbeiten. M3 heisst dabei die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Medienpsychologie, Medienpädagogik und Medieninformatik – an der Nahtstelle zwischen Mensch und Computer.
Veranstalter
Das Symposium wird vom Arbeitskreis HCI&UE der OCG, der TU Wien und der Universität Wien
veranstaltet.
Thematik
Die heurigen Hauptvorträge halten Kurt Squire (MIT, USA) und Constance Steinkuehler (University of Wisconsin, USA) zum Thema "Game based Learning".
In unserer modernen Wissensgesellschaft steht im Zentrum stets das Zusammenspiel von Mensch und Information. Diesem Zusammenspiel widmet sich das wissenschaftliche Fach Human–Computer Interaction (HCI), in dem Erkenntnisse aus Psychologie und Informatik interdisziplinär zusammengeführt und im Usability Engineering (UE) als Teil des Software Engineering praktisch umgesetzt werden. Dabei ist das Schlagwort "Usability" in Zukunft nicht mehr der berühmte Zusatznutzen, sondern kann als primärer Erfolgsfaktor für erfolgreiche Anwendungen gesehen werden. Darin steckt nicht nur Benutzbarkeit sondern auch Brauchbarkeit und Einfachheit. Erst wenn mit einer Anwendung ein deutlicher Mehrwert für die End-Benutzerin und den End-Benutzer gewährleistet ist, dann können wir von Erfolg sprechen. Dies inkludiert selbstverständlich auch den Zugang benachteiligter BenutzerInnengruppen zur Informationsgesellschaft. Usability setzt sich in diesem Sinne aus Effektivität, Effizienz und vor allem der Zufriedenheit der End-BenutzerInnen zusammen. In Forschung & Entwicklung konzentrieren wir uns dabei auf die Menschen, um diese zu unterstützen, bestimmte Ziele sicher, effektiv und effizient zu erreichen. Dabei darf sich allerdings die Sichtweise nicht ausschließlich auf traditionelle Computersysteme beschränken. In der HCI-Forschung konzentrieren wir uns auf die Eigenschaften des Menschen und der menschlichen Informationsverarbeitung mit der typischen Fragestellung: „Wie nehmen Menschen Informationen auf und wie verarbeiten sie diese?“. Im Usability Engineering werden diese Erkenntnisse praktisch umgesetzt um optimale Interaktionen zwischen Mensch und Information sicherzustellen.
Insbesondere durch neue Interaktionsformen (natürliche Sprache, Virtual – und Augmented Reality usw.) und der zunehmenden Veränderung von Eingabe- und Ausgabemöglichkeiten (z.B. mobile, ubiquitous und pervasive devices, aber auch Interfaces in Geräten der Haushalts- und Unterhaltungselektronik) ist HCI ein stark aufstrebendes Fachgebiet, das derzeit im deutschen Sprachraum (noch immer) stark unterrepräsentiert ist.
Anmeldung zum Symposium:
https://www.ocg.at/konferenzen/HCI/registration.php
Konferenzgebühr:
90 € (für OCG-Mitglieder, Studierende und Vortragende 70 €)






