Die PRIP Preise werden jährlich von der Arbeitsgruppe
für Mustererkennung und Bildverarbeitung des Instituts für rechnergestützte
Automation an der TU Wien für herausragende Leistungen in der Mustererkennung
und Bildverarbeitung verliehen. Studierende müssen sich durch erfolgreichen
Abschluß von Lehrveranstaltungen und eine eigenständige Forschungsarbeit auf
diesem Gebiet qualifizieren, und werden zu einem Vortrag vor Vertretern der TU
und der Sponsoren eingeladen. Der Preis wird in zwei Kategorien vergeben:
- Master Preis (Die Zielgruppen sind Studierende der Masterstudien der Informatik.)
- Bachelor Preis (Die Ausschreibung des PRIP OCG-Bachlorpreises richtet sich an Studierende der
Bachelorstudien der Informatik; gestiftet von der OCG.)
In den letzten Jahren gewannen Arbeiten aus unterschiedlichen Gebieten
wie:
- Inhaltsbasierte Bildsuche
- Verkehrsüberwachung
- Medizinische Bildverarbeitung
- Medikamentenentwicklung
- 3D Rekonstruktion Archäologischer Funde
- Tierlautklassifikation
- Kunstgeschichte
Warum sind die PRIP Preise für Studierende außerdem
interessant?
Studierende, die zum PRIP Preis antreten, haben die Möglichkeit ihre
Arbeit vor einer Jury, die sich aus Vertretern renommierter österreichischer IT
Unternehmen und Professoren/innen der TU Wien zusammensetzt, zu präsentieren. In den
letzten Jahren wurde auch die Chance, die eigene Ideen und Vorstellungen
anschließend zu diskutieren, genutzt und das Interesse an den individuellen
Zugängen und Lösungen der Studenten ist sehr hoch.
Wie kann ich teilnehmen?
Kandidaten/innen zum PRIP Preis müssen sich durch erfolgreiche
Abschlüsse von Lehrveranstaltungen qualifizieren, und werden vom PRIP zur Präsentation ihrer Arbeit
eingeladen. Die Kandidatenliste wird im Juli 2009 an dieser Stelle
veröffentlicht.
Was kann ich gewinnen?
Die Gewinnsumme wird durch die Beiträge der Sponsoren bestimmt. 2007 war der PRIP Preis mit EUR 2.200,- dotiert.
PRIP OCG Bachelor-Preis
Die Ausschreibung des PRIP OCG-Bachlorpreises richtet sich an Studierende der
Bachelorstudien der Informatik. Er wird von der Österreichischen Computer
Gesellschaft (OCG) zur Verfügung gestellt.
Er wird pro Studienjahr für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der
Mustererkennung und Bildverarbeitung an Studierende der TU Wien vergeben.
Die/der PreisträgerIn wird in einem zweistufigen Verfahren ermittelt.
I. Qualifikation durch Absolvierung von PRIP-Lehrveranstaltungen
Studierende der TU Wien, die folgende Kriterien erfüllen, kommen für eine
Preisvergabe in Frage:
- Prüfung über mindestens 6 Semesterwochenstunden aus PRIP-Lehrveranstaltungen
- Falls bereits Studienabschluss (Bachelor), dann nicht älter als 12 Monate
- Letzte Prüfung einer PRIP LVA (auch Praktika, Abschlussarbeit) nicht älter
als 3 Semester
- Sie müssen unter den 3 bestgereihtesten Studierenden (entsprechend
Wertungszahl) sein, die sich für die Teilnahme beworben haben. Die Bewerbung
muss bis Ende September erfolgen. Die Wertungszahl entspricht: "Summe der
gewichteten Noten aller absolvierten PRIP LVA plus eins, dividiert durch die
Summe der Gewichte".
II. Präsentation einer eigenen Arbeit
Von den in Punkt I. qualifizierten KandidatInnen für den Bachelorpreis werden
die 3 Bestgereihtesten eingeladen, einen Vortrag über eigene Arbeiten aus dem
Gebiet der Mustererkennung und Bildverarbeitung (z.B. Praktikum, Bachelorarbeit)
vor einer Jury zu halten. Die Jury setzt sich aus Lehrpersonal und
RepräsentantInnen der Sponsoren zusammen. Die Jury trifft dann die Entscheidung
über die Preisvergabe, die im Anschluss an die Präsentation erfolgt. Der Vortrag
ist öffentlich. Die Entscheidungskriterien sind unter anderem:
- Überzeugende Umsetzung
- Klarheit der Präsentation
- Motivation des gewählten Lösungsweges
Die Preisträger/innen
2008
- OCG Bachelor Preis an Jana Banova (Computational Aesthetics for Photography)
- Master Preis an Bilal Alsallakh (Integrating Global Pattern Features with Elastic Matching for Segmenting and Recognizing Connected Time Series)
2007
- OCG Bachelor Preis an Markus Diem (Untersuchungen von Handschriften: Registrierung - Bildverbesserung)
- Master Preis an Julian Stöttinger (Lokale Farbfeatures für Bildabfragen)
2006
- Maria Christine Vill (Erweiterte "Snake"-Modelle zur Strichsegmentierung in Unterzeichnungen)
Die Preisträger/innen der Jahre 2000 bis 2005 finden Sie auf der Seite http://www.prip.tuwien.ac.at/teaching/prip-preis > Hall of Fame.