Beteiligungshaushalt - wie können sich Bürger aktiv einbringen?

Date: 
Monday, 22.01.2018, 16:00
Ort: 

Österreichische Computer Gesellschaft
Wollzeile 1
1010 Wien

Bürger- oder Beteiligungshaushalte, durchgeführt auf kommunaler Ebene in Städten und Gemeinden, haben in den letzten Jahren verstärkt Aufmerksamkeit erfahren. Diese werden in der Regel online durchgeführt, wobei aber auch konventionelle Formen der Beteiligung möglich sind. Auch eine Beteiligung bei der Aufstellung eines Landes- oder gar Bundeshaushaltes ist dabei denkbar. Wie aber sehen die Erfahrungen (international) aus, die bislang mit dem Thema gemacht wurden? Welche Schlüsse lassen diese Erfahrungen zu und welche Fallstricke gilt es zu vermeiden bzw. wie muss ein Bürgerhaushalt gestaltet sein, um Erfolg zu haben?

Das Symposium stellt die Resultate einer interdisziplinären Machbarkeitsstudie vor, die für das Land Baden-Württemberg durchgeführt wurde. Es diskutiert die sozialwissenschaftlichen, technischen und rechtlichen Bedingungen, die für einen erfolgreichen Beteiligungshaushalt gegeben sein müssten und überträgt diese Resultate auf die spezifisch österreichischen Bedingungen.

 


Programm

Darstellung der Studie:
Beteiligungshaushalt auf Landesebene – Eine Machbarkeitsstudie am Beispiel von Baden-Württemberg“
Springer 2018
 
16:00 - 16:50 Uhr - Impulsreferate

  •    Harjolf Seitz, Finanzministerium Baden-Württemberg
    Ziele und Herausforderungen eines Bürgerhaushaltes auf Landesebene
  •    Robert Müller-Török, Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen – Ludwigsburg
    Kommunale Bürgerhaushalte in Deutschland: ein Erfahrungsbericht 
  •    Alexander Prosser, WU Wien
    Technisch-organisatorische Machbarkeit von ePartizipation der Bürger 
  •    Christian Rupp, Sprecher der Plattform „Digitales Österreich“, Bundeskanzleramt
    Digitale Bürgerbeteiligung in Österreich 
  •    Robert Korbei, Rundumberatung, Vorstandsmitglied von Greenpeace Österreich, Geschäftsführer des Vereins VinziRast
    Der Weg zum Bürgerhaushalt

16:50 - 17:15 Uhr -  Kaffeepause

17:15 - 18:00 Uhr - Podiumsdiskussion
Beteiligungshaushalt in Österreich – Chancen und Perspektiven?
Mit den Referenten

Moderation
Christine Wahlmüller-Schiller, Head of Marketing & Communication  der Österreichischen Computer Gesellschaft (OCG)
 


Zu den Diskutanten/Referenten


Harjolf Seitz

Harjolf Seitz, geb. 1970, ist Jurist und leitet das Referat Steuerung, Controlling, Leitstelle SAP Competence Center, Berichtswesen im Ministerium für Finanzen Baden-Württemberg. Vormals war er stellvertretender Leiter des Generalreferats Haushalt und hat als solcher die Erstellung der Machbarkeitsstudie „Beteiligungshaushalt auf Landesebene“, erschienen 2017 im Verlag Springer VS, begleitet.

Robert Müller-Török

Robert Müller-Török, geb. 1969, Dr. rer.soc.oec, Professor für Informationsmanagement und VerwaltungsinRobert Müller-Török, geb. 1969, Dr. rer.soc.oec, Professor für Informationsmanagement und Verwaltungsinformatik an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg, stellvertretender Vorsitzender des Forums e-Government der Österreichischen Computergesellschaft, zahlreiche Veröffentlichungen zu E-Democracy und E-Government. Berufliche Stationen Heeres-Datenverarbeitungsamt, verschiedene  Unternehmensberatungen in Hamburg, Düsseldorf und Leipzig sowie MAN Nutzfahrzeuge AG. Lebt in München.

Alexander Prosser

Lebenslauf


Christian Rupp

Christian Rupp ist Sprecher der Plattform Digitales Österreich im österreichischen Bundeskanzleramt und hat maßgeblich dazu beigetragen, Österreich zu einem europäischen eGovernment Champion zu machen. Er ist Lehrbeauftragter der Johannes Kepler Universität Linz und der Donau Universität Krems.


Robert Korbei

Robert Korbei ist ein Teil von Rundumberatung, beschäftigt sich unter anderem mit Partizipationsprozessen und ist gemeinsam mit Thomas Geldmacher, Daniela Musiol und Birgit Schenk Autor des sozialwissenschaftlichen Teils der Machbarkeitsstudie „Beteiligungshaushalt auf Landesebene“, erschienen 2017 im Verlag Springer VS.