ATLAWS-Wiki: Orientierung im EU-Digitalrecht
Das Research Institute – Digital Human Rights Center hat sein ATLAWS-Wiki aktualisiert – ein frei zugängliches Nachschlagewerk, das Organisationen durch den Dschungel europäischer Digitalgesetze führt.
Das Problem
Die Flut an EU-Regulierungen im digitalen Bereich – von KI über Cybersecurity bis zu digitalen Märkten – überfordert viele Unternehmen und Institutionen. Wer ist betroffen? Welche Pflichten gelten? Welche Fristen und Sanktionen drohen?
Die Lösung
ATLAWS („Atlas for Tracking Law And Watching Standards") funktioniert wie eine digitale Landkarte: Je nach Bedarf kann man sich einen schnellen Überblick verschaffen oder tief in Detailfragen eintauchen.
Vier Leitfragen strukturieren die Inhalte:
- Ist meine Organisation betroffen?
- Welche konkreten Pflichten ergeben sich?
- Welche Konsequenzen drohen bei Nichteinhaltung?
- Wo gibt es Überschneidungen mit anderen Regelwerken?
Vier thematische Cluster:
- Cybersecurity
- Künstliche Intelligenz
- Digitale Dienste und Märkte
- Datenstrategie
Was ist neu?
Die Aktualisierung Ende 2025 integriert unter anderem das neue NIS-Gesetz und den Omnibus-Entwurf der EU-Kommission. Das Projekt wurde von Gaia-X Hub Austria, AIT, OSSBIG Austria, ISPA und weiteren Partnern unterstützt.
Die Inhalte stehen unter einer Creative-Commons-Lizenz – wissenschaftlich fundiert, aber auch für Nicht-Jurist*innen zugänglich.
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