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Heinz Zemanek Preis

Ziel

Der Preis ist nach dem österreichischen Computerpionier Heinz Zemanek benannt und mit 5.000 Euro dotiert. Alle zwei Jahre werden mit diesem Preis hervorragende Dissertationen auf dem Gebiet der Informatik oder fachverwandter Bereiche ausgezeichnet. 

Nominierungsverfahren

Nominierungsberechtigt sind die Universitäten und Forschungsstätten in Österreich, die das Promotionsrecht in der Informatik bzw. in fachverwandten Bereichen haben. Jede dieser Universitäten und Forschungsstätten darf max. zwei Dissertationen aus diesen Bereichen für den Preis vorschlagen.

Folgende Unterlagen sind pro Dissertation als PDF auf EasyChair sind einzureichen:

  1. elektronische Version der Dissertation
  2. Abstract (Englisch, maximal 300 Wörter)
  3. Zusammenfassung der Arbeit auf 10 Seiten (Englisch)
  4. Begründung des Vorschlags durch die jeweilige Universität bzw. Forschungsstätte, inklusive eines Links zur entsprechenden Promotionsordnung
  5. alle Gutachten der Dissertation
  6. Curriculum Vitae der für den Preis nominierten Person mit Publikationsliste
  7. ausgefülltes Kontaktdatenblatt der für den Preis nominierten Person
  8. ausgefülltes Kontaktdatenblatt der Ansprechperson an der jeweiligen Universität bzw. Forschungsstätte (einmalig pro Universität bzw. Forschungsstätte)

Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren ist zweistufig.

  • Bewertung der nominierten Arbeiten nach wissenschaftliche Relevanz, Originalität, Methodik, Anwendbarkeit sowie Struktur und Präsentation der Arbeit
  • Präsentation der in die engere Auswahl gekommenen Arbeiten bei einem Hearings
    (Eine Teilnahme am Hearing via Teleconferencing-System ist in begründeten Fällen möglich.)

Jury

Preis

Der Heinz Zemanek Preis ist mit € 5.000,- dotiert. Er kann auch an zwei Nominierte geteilt vergeben werden.

Der Heinz Zemanek Preis wird vom Präsidenten der Österreichischen Computer Gesellschaft aufgrund von Vorschlägen einer vom Vorstand der OCG bestellten Jury verliehen. Der Preis wird im Rahmen des Austrian Computer Science Day überreicht. Die Entscheidung wird unter Ausschluss des Rechtsweges getroffen. Von einer Preiszuerkennung kann Abstand genommen werden, falls keine preiswürdigen Arbeiten nominiert werden. Alle Mitglieder der Jury sind hinsichtlich der Beratungen in der Jury zur Verschwiegenheit verpflichtet. Falls es sich als notwendig erweist, ist die Jury berechtigt, weitere Gutachter*innen heranzuziehen.

Heinz Zemanek Preis 2028

Informationsblatt

Der nächste Heinz  Zemanek Preis wird 2028 verliehen.

Kontakt

Sandra Pillis
+ 43 664 886 74 870
sandra.pillis@ocg.at

Hall of Fame

Alle Preisträger*innen des Heinz Zemanek Preises

2026

Tijn de Vos

Graph Sparsification in Distributed and Dynamic Settings 
Paris Lodron Universität Salzburg

Lukas Burgholzer

Design Automation Tools and Software for Quantum Computing 
JKU Linz

Martin Schwarzl

Remote Side-Channel Attacks and Defenses 
TU Graz

2024

2022

Daniela Kaufmann

Formal Verification of Multiplier Circuits using Computer Algebra 
JKU Linz

Stefan Neumann

Provably Finding and Exploiting Patterns in Data  
Uni Wien

Alwin Zulehner

Design Automation for Quantum Computing  
JKU Linz

2020

2018

Daniel Gruss

Software-based Microarchitectural Attacks  
TU Graz

Markus Steinberger

Dynamic Resource Scheduling on Graphics Processors  
TU Graz

Sebastian Forster 

(2015 publiziert unter den Nachnamen Krinninger)

Faster Approximation Algorithms for Partially Dynamic Shortest Paths Problems  
Uni Wien

2016

2014

keine Preisvergabe

Thomas Würthinger

Dynamic Code Evolution for Java 
JKU Linz

2012

2010

keine Preisvergabe

Jan Mendling

Detection and Prediction of Errors in EPC Business Process Models

Alexander Felfernig

Knowledge Engineering for Complex Products and Services

2008

2006

Marko Samer

Reasoning about Specifications in Model Checking  
TU Wien

Helwig Hauser

Generalizing Focus+Content Visualisatíon  
VRVis Research Center

Michael Fink

Komponenten der logischen Programmierung für Informationsagenten  
TU Wien

2004

2002

Andreas Uhl

Parallel Computing in Image Processing and Numerics  
Uni Salzburg

Peter Lang

Konzeptueller Entwurf von aktiven objektorientierten Datenbanken  
JKU Linz

2000

1998

Keith Andrews

Browsing, Building and Beholding Cyberspace: New Approaches to the Navigation, Construction and Visualisation of Hypermedia on the Internet  
TU Graz

Gabriele Kotsis

Arbeitsmodellierung für Parallele Systeme  
Uni Wien

Wolfgang Slany 

Fuzzy Scheduling  
TU Wien

1996

1994

Arnold Krommer & Dr. Christoph Überhuber

Scientific Parallel Computation 
TU Wien

Alois Ferscha

Modellierung und Lestungsanalyse paralleler Systeme mit dem PRM-Netz-Modell - Uni Wien

1992

1990

Wolfgang Schwabl

Der Einfluss zufälliger und systematischer Fehler auf die Uhrensynchronisation in verteilten Echtzeitsystemen 
TU Wien

Eva Kühn

Implementierung von Multi-Datenbanksystemeen in Prolog  
TU Wien

Andreas Krall

Entwurf und Implementierung eines sehr spezifischen Prologinterpreters 
TU Wien

Gustaf Neumann

Metainterpretergesteuerte Compilation von logischen Programmen nach Prolog 
WU Wien

1987

1986

Siegfried Selberherr

Simulation und Analyse von Problemen der Mikroelektronik  
TU Wien

Alfred Kobsa

Benutzermodelle für Dialogsysteme  
TU Wien

1985