Ziel
Der Preis ist nach dem österreichischen Computerpionier Heinz Zemanek benannt und mit 5.000 Euro dotiert. Alle zwei Jahre werden mit diesem Preis hervorragende Dissertationen auf dem Gebiet der Informatik oder fachverwandter Bereiche ausgezeichnet.
Nominierungsverfahren
Nominierungsberechtigt sind die Universitäten und Forschungsstätten in Österreich, die das Promotionsrecht in der Informatik bzw. in fachverwandten Bereichen haben. Jede dieser Universitäten und Forschungsstätten darf max. zwei Dissertationen aus diesen Bereichen für den Preis vorschlagen.
Folgende Unterlagen sind pro Dissertation als PDF auf EasyChair sind einzureichen:
- elektronische Version der Dissertation
- Abstract (Englisch, maximal 300 Wörter)
- Zusammenfassung der Arbeit auf 10 Seiten (Englisch)
- Begründung des Vorschlags durch die jeweilige Universität bzw. Forschungsstätte, inklusive eines Links zur entsprechenden Promotionsordnung
- alle Gutachten der Dissertation
- Curriculum Vitae der für den Preis nominierten Person mit Publikationsliste
- ausgefülltes Kontaktdatenblatt der für den Preis nominierten Person
- ausgefülltes Kontaktdatenblatt der Ansprechperson an der jeweiligen Universität bzw. Forschungsstätte (einmalig pro Universität bzw. Forschungsstätte)
Auswahlverfahren
Das Auswahlverfahren ist zweistufig.
- Bewertung der nominierten Arbeiten nach wissenschaftliche Relevanz, Originalität, Methodik, Anwendbarkeit sowie Struktur und Präsentation der Arbeit
- Präsentation der in die engere Auswahl gekommenen Arbeiten bei einem Hearings
(Eine Teilnahme am Hearing via Teleconferencing-System ist in begründeten Fällen möglich.)
Jury
- Prof. Dr. Stefan Szeider Juryvorsitz (TU Wien)
- Prof. Dr. Nikolaus Augsten (Universität Salzburg)
- Prof. Dr. Ruth Breu (Universität Innsbruck)
- Prof. Dr. Wolfgang Faber (Universität Klagenfurt)
- Prof. Dr. Radu Grosu (TU Wien)
- Prof. Dr. Katja Hose (TU Wien)
- Prof. Dr. Christoph Kirsch (Universität Salzburg)
- Prof. Dr. Robert Legenstein (TU Graz)
- Prof. Dr. Klaus Miesenberger (JKU Linz)
- Prof. Dr. Gustaf Neumann (WU Wien)
- Prof. Dr. Martin Pinzger (Universtiät Klagenfurt)
- Prof. Dr. Claudia Plant (Universität Wien)
- Prof. Dr. Axel Polleres (WU Wien)
- Prof. Dr. Bernhard Rinner (Universität Klagenfurt)
- Prof. Dr. Martina Seidl (JKU Linz)
- Prof. Dr. Wolfgang Slany (TU Graz)
- Prof. Dr. René Thiemann (Universität Innsbruck)
- Prof. Dr. Edgar Weippl (Universität Wien)
- Prof. Dr. Gerhard Widmer (JKU Linz)
Preis
Der Heinz Zemanek Preis ist mit € 5.000,- dotiert. Er kann auch an zwei Nominierte geteilt vergeben werden.
Der Heinz Zemanek Preis wird vom Präsidenten der Österreichischen Computer Gesellschaft aufgrund von Vorschlägen einer vom Vorstand der OCG bestellten Jury verliehen. Der Preis wird im Rahmen des Austrian Computer Science Day überreicht. Die Entscheidung wird unter Ausschluss des Rechtsweges getroffen. Von einer Preiszuerkennung kann Abstand genommen werden, falls keine preiswürdigen Arbeiten nominiert werden. Alle Mitglieder der Jury sind hinsichtlich der Beratungen in der Jury zur Verschwiegenheit verpflichtet. Falls es sich als notwendig erweist, ist die Jury berechtigt, weitere Gutachter*innen heranzuziehen.
Heinz Zemanek Preis 2028
Der nächste Heinz Zemanek Preis wird 2028 verliehen.
Kontakt
Sandra Pillis
+ 43 664 886 74 870
sandra.pillis@ocg.at
Hall of Fame
Alle Preisträger*innen des Heinz Zemanek Preises
2026
Tijn de Vos
Graph Sparsification in Distributed and Dynamic Settings
Paris Lodron Universität Salzburg
Lukas Burgholzer
Design Automation Tools and Software for Quantum Computing
JKU Linz
Martin Schwarzl
Remote Side-Channel Attacks and Defenses
TU Graz
2024
2022
Daniela Kaufmann
Formal Verification of Multiplier Circuits using Computer Algebra
JKU Linz
Stefan Neumann
Provably Finding and Exploiting Patterns in Data
Uni Wien
Alwin Zulehner
Design Automation for Quantum Computing
JKU Linz
2020
2018
Daniel Gruss
Software-based Microarchitectural Attacks
TU Graz
Markus Steinberger
Dynamic Resource Scheduling on Graphics Processors
TU Graz
Sebastian Forster
(2015 publiziert unter den Nachnamen Krinninger)
Faster Approximation Algorithms for Partially Dynamic Shortest Paths Problems
Uni Wien
2016
2014
keine Preisvergabe
Thomas Würthinger
Dynamic Code Evolution for Java
JKU Linz
2012
2010
keine Preisvergabe
Jan Mendling
Detection and Prediction of Errors in EPC Business Process Models
Alexander Felfernig
Knowledge Engineering for Complex Products and Services
2008
2006
Marko Samer
Reasoning about Specifications in Model Checking
TU Wien
Helwig Hauser
Generalizing Focus+Content Visualisatíon
VRVis Research Center
Michael Fink
Komponenten der logischen Programmierung für Informationsagenten
TU Wien
2004
2002
Andreas Uhl
Parallel Computing in Image Processing and Numerics
Uni Salzburg
Peter Lang
Konzeptueller Entwurf von aktiven objektorientierten Datenbanken
JKU Linz
2000
1998
Keith Andrews
Browsing, Building and Beholding Cyberspace: New Approaches to the Navigation, Construction and Visualisation of Hypermedia on the Internet
TU Graz
Gabriele Kotsis
Arbeitsmodellierung für Parallele Systeme
Uni Wien
Wolfgang Slany
Fuzzy Scheduling
TU Wien
1996
1994
Arnold Krommer & Dr. Christoph Überhuber
Scientific Parallel Computation
TU Wien
Alois Ferscha
Modellierung und Lestungsanalyse paralleler Systeme mit dem PRM-Netz-Modell - Uni Wien
1992
1990
Wolfgang Schwabl
Der Einfluss zufälliger und systematischer Fehler auf die Uhrensynchronisation in verteilten Echtzeitsystemen
TU Wien
Eva Kühn
Implementierung von Multi-Datenbanksystemeen in Prolog
TU Wien
Andreas Krall
Entwurf und Implementierung eines sehr spezifischen Prologinterpreters
TU Wien
Gustaf Neumann
Metainterpretergesteuerte Compilation von logischen Programmen nach Prolog
WU Wien
1987
1986
Siegfried Selberherr
Simulation und Analyse von Problemen der Mikroelektronik
TU Wien
Alfred Kobsa
Benutzermodelle für Dialogsysteme
TU Wien