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ARAISE-Projekttreffen in Belgrad: Von der Idee zur Umsetzung

29.09.2026

ARAISE-Projekttreffen in Belgrad: Von der Idee zur Umsetzung

Wie kann Robotik sinnvoll und praxisnah in den Unterricht integriert werden? Und wie können dabei möglichst viele Schüler*innen aktiv und inklusiv eingebunden werden? Das Erasmus+ Projekts ARAISE hat sich zum Ziel gesetzt hochwertige und zugleich niederschwellige Robotik-Bildung zu entwickeln. Beim transnationalen Projektmeeting in Belgrad, Serbien, wurden die nächsten Schritte geplant.

Von der Entwicklung des Curriculums und der ARAISE-Plattform über Robotik und Pilotaktivitäten bis hin zur Einbindung relevanter Akteur*innen – im Mittelpunkt des zweittägigen Treffens standen die zentralen Bausteine, um die im Projekt entwickelten Konzepte in konkrete und praxisnahe Lernerfahrungen zu überführen. Die Österreichische Computer Gesellschaft (OCG) ist einer der fünf Partner im Projekt.

Foto zeigt 7 mit Laptops arbeitende Personen und das ARAISE - Accessible Robotics and AI Supporting Education Logo im Hintergrund beim Projekt-Meeting in Belgrad
Die ARAISE-Projektpartner konnten beim Treffen in Belgrad die bisherigen Fortschritte reflektieren, offene Aufgaben besprechen und die nächsten Projektschritte gemeinsam planen. Foto: Sandra Tomeschek

Robotik in der Praxis

Ein Highlight des Treffens war der praxisorientierte Austausch rund um den Robotont - ein mobiler Open-Resource-Roboter. Die Projektpartner diskutierten Möglichkeiten der Softwareintegration und Programmierung, tauschten Erfahrungen aus und konnten Robotik direkt in der Anwendung erleben.

Zudem wurden die nächsten Schritte für die Train-the-Trainer-Aktivitäten und die Pilotphase konkretisiert. Im Fokus stand, wie die entwickelten Lernmaterialien getestet, Feedback gesammelt und die Ergebnisse weiterentwickelt werden können. Ziel ist es, innovative und zugleich praxisnahe, zugängliche Lernangebote zu schaffen, die den Bedürfnissen der zukünftigen Nutzer*innen entsprechen.

Robotont Gen 3 (c) Eva Mõtshärg
Robotont Gen 3 Bild: Eva Mõtshärg

 

Vernetzen, gemeinsam gestalten, weiterentwickeln

Der zweite Tag stand im Zeichen von Kommunikation, Dissemination und Stakeholder Engagement. Denn ARAISE lebt nicht nur von neuen Inhalten und Technologien, sondern auch von den Menschen, die diese künftig nutzen sollen.

Beim ARAISE Stakeholder Engagement & Co-Creation Workshop wurden unterschiedliche Perspektiven und wertvolles Feedback ausgetauscht, das in die nächsten Projektaktivitäten einfließen wird. Co-Creation bleibt damit ein zentraler Bestandteil des Projekts, um die Ergebnisse eng an den Bedürfnissen der Zielgruppen auszurichten.

Das Treffen in Belgrad markierte einen wichtigen Schritt: den Übergang von Planung und Entwicklung hin zu Erprobung und Umsetzung. In den kommenden Monaten werden die Lernmaterialien fertiggestellt, Pilotaktivitäten vorbereitet, die ARAISE-Plattform weiterentwickelt und die Einbindung von Stakeholdern ausgebaut. Begleitende Kommunikations- und Disseminationsmaßnahmen sollen die Projektergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen.

Erster Pilot-Workshop: Robotik im Unterricht

Mit dem ersten ARAISE Train-the-Trainer Workshop startet nun die praktische Erprobung. Am 12. November 2026 erhalten Lehrkräfte und Bildungsfachkräfte bei der OCG Einblicke in Robotik, Programmierung, KI und die ARAISE-Lernmaterialien. Der Workshop mit dem Robotont zeigt, wie Robotik praxisnah und inklusiv im Unterricht eingesetzt werden kann.

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