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NISG-Prüfung

Wer wird nach dem NISG geprüft?

Wesentliche und wichtige Einrichtungen

Einrichtungen, die unter das NISG 2026 fallen, müssen verschiedene organisatorische und technische Verpflichtungen erfüllen. Mit dem seit 1. Oktober 2026 geltendem Gesetz sind ca. 4000 Unternehmen und Einrichtungen betroffen. Nähere Informationen, ob Ihr Unternehmen betroffen ist können Sie u.a. bei der WKO erhalten.

Als Betroffene müssen wesentliche Einrichtungen:

  • nachweisen, dass sie entsprechende Sicherheitsvorkehrungen im Sinne des NISG getroffen haben;
  • nachweisen, dass die technischen und organisatorischen Sicherheitsvorkehrungen für die Bereitstellung des wesentlichen Dienstes geeignete sind, dem Stand der Technik entsprechen und dem Risiko angemessen sind;
  • alle drei Jahre nach Zustellung des Bescheids durch eine Zertifizierung nachweisen, dass sie entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben.

NISG 2026

Bundesgesetz zur Gewährleistung eines hohen Cybersicherheitsniveaus von Netz- und Informationssystemen

Das NISG 2026 gilt seit 1. Oktober 2026, dafür wurde als zuständige Behörde das Bundesamt für Cybersicherheit (BCS) gegründet.

Generell sind alle NIS-1-Betroffenen auch von der NIS-2 betroffen. Es wird zwischen Wesentliche Einrichtungen und Wichtige Einrichtungen unterschieden. Da neue Branchen und Bereiche hinzukommen und die Schwellwerte in den NIS-1-Betroffenen Bereichen wegfallen, erhöhte sich die Zahl der betroffenen Einrichtungen massiv auf ca. 4000.

Neben der Ausweitung der Anzahl der betroffenen Einrichtungen bilden die Haftung und Schulungsverpflichtung des Topmanagements und die stark gestiegenen Höchststrafen für die Einrichtungen einen geeigneten Hebel, um der neuen Richtlinie zu einer schnellen und angemessenen Umsetzung zu verhelfen.

Kontakt

Wolfgang Resch
+43 664 88674866
w.resch@ocg.at