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ditact women´s IT summer studies: Eröffnung mit Anmeldungsrekord

25.08.2026

ditact women´s IT summer studies: Eröffnung mit Anmeldungsrekord

Mit 180 Teilnehmerinnen und 333 gebuchten Kursen startet die ditact 2026 mit einem neuen Rekord in ihr 24. Jahr. Der Schwerpunkt Health IT spricht in ganz besonderer Weise Frauen an, was sich in den Anmeldungszahlen niederschlägt.

Verena Fuchsberger-Staufer, die wissenschaftliche Leitung der ditact von der Universität Salzburg, begrüßte die Gäste sowie Vizerektor Elias Felten und Landesrätin Daniela Gutschi, welche die Eröffnungsworte sprachen. Frau Fuchsberger-Staufer berichtete über die erfolgreiche Junior ditact 2026, die Anfang Juli mit 99 Teilnehmerinnen stattfand und stellte die aktuellen Zahlen der ditact 2026 vor. Sie dankte allen ditact-Partnern für die Zusammenarbeit und dem engagierten ditact-Team der PLUS, die gemeinsam zum Gelingen der IT Summer Studies beitragen. 

Dank an ditact-Team
V. Fuchsberger-Staufer dankt dem ditact-Team; Foto: OCG

Chancen schaffen - Chancen nützen

 "Frauen haben im wahrsten Sinne des Wortes das Heft in der Hand, sie begleiten Kinder durch die Bildungslandschaft"

so Landesrätin Daniela Gutschi, eine langjährige engagierte Unterstützerin der ditact. In der Landesregierung ist Gutschi verantwortlich für Gesundheit, Bildung, Frauen, Wissenschaft und Forschung, weshalb ihr der heurige ditact-Schwerpunkt Health IT besonders naheliegt. Sie betonte die Bedeutung von Bildung für die Schaffung echter Chancengleichheit ist und forderte in ihre Begrüßungsrede die Frauen dazu auf, die vorhandenen Chancen zu ergreifen.

Landesrätig Daniela Gutschi bei Begrüßungsworten
Landesrätin D. Gutschi bei der Eröffnungsrede; Foto: OCG

Digitale Innovation in der Pflege

"Digital technologies are not a silver bullet but they can help us to address many of the challenges more effectively."

Wir brauchen Frauen im Bereich Health IT! Dieses Fazit zog Cornelia Schneider, Leiterin des Department Information Technologies and Digitalisation an der FH Salzburg, in ihrer Keynote Digitalization and AI in Home Care: An Opportunity for Women in IT. Der Einsatz digitaler Lösungen und KI im Pflege- und Gesundheitswesen sei eine Chance, um die Herausforderungen und Probleme effizienter zu meistern, stellte Schneider klar. Doch die Expertise und Erfahrung des - hauptsächlich weiblichen - Pflegepersonals sei unverzichtbar, um digitale Lösungen so zu  gestalten, dass sie bei den Menschen tatsächlich ankommen. 

Neben der Vorstellung digitaler Lösungen stellte Schneider auch die vielfältigen Anwendungsbereiche vor: von Management und Verwaltung über Informationsaustausch, Pflegetätigkeiten und Training/Schulungen bis zur Unterstützung durch Technik im Alltag. Es gilt nun den wichtigen Schritt von der Entwicklung digitaler Lösungen zur erfolgreichen Umsetzung in die Praxis zu machen. Dazu braucht es Expert*innen, die als Bindeglied zwischen Pflege und IT fungieren. Viel ist möglich - wenig wurde bisher umgesetzt. Schneider wünscht sich neben der Nutzung der vorhandenen Möglichkeiten auch europäische Lösungen, um nicht in Abhängigkeiten anderer Staaten zu gelangen. Ihr Aufruf an Frauen: Werdet an der Schnittstelle von Pflege und IT gestaltend tätig, euere Expertise ist gefragt!  

Cornelia Schneider bei der Keynote
Cornelia Schneider bei der Keynote; Foto: OCG

Digitale Lösungen zum Nutzen der Menschen einsetzen

Auch am Panel waren sich Daniela Gutschi (Landesrätin), Matthias Gabriel Vavrovsky (Ärzttekammer), Ekaterina Akimova-Höpner (BioBeatZ|R-Ladies), Thomas Caspari (Paracelsus Private Medical University) und Cornelia Schneider (FH Salzburg) einig, dass Kommunikation zwischen den Playern neben Bildung zu den wichtigsten Punkten gehören, um digitale Lösungen sinnvoll einzusetzen. Technik im Gesundheitsbereich fordert neben Medizin und Informatik auch andere Fachbereiche wie Recht, Datenschutz, Security und Ethik. Digitalisierung und KI machen dann Sinn, wenn diese Techniken unterstützend zum Einsatz kommen, (gut durchdachte) Prozesse beschleunigen sowie Ärzt*innen freispielen für mehr Zeit für Patient*innen.  

Für das 25-jährige Jubiläum der ditact im Jahr 2027 wünschen sich die Panelteilnehmer*innen, dass wieder ein gutes Thema gefunden wird, um noch mehr Frauen anzusprechen. Frauen sind unverzichtbar in der IT und können auf vielfältige Weise in dieser Branche tätig werden. Die ditact macht Mut diesen Schritt zu gehen.  

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Panelvorstellung
Vorstellung des Panels, rechts D. Gutschi; Foto: OCG

Die OCG unterstützt die ditact durch ihre Teilnahme im Beirat und freut sich auf diesem Weg einen Beitrag zur Förderung von Frauen in der IT zu leisten, entsprechend der ditact-Mission: 

"Die ditact hat es sich zum Ziel gemacht, mehr Frauen dazu zu motivieren in der IT Fuß zu fassen, in diesen Bereichen aktiv Gestalterinnen zu werden und sich damit auch in meist gut bezahlten Branchen breit zu machen. Weiters möchte die ditact für einen Paradigmenwechsel sensibilisieren, um die IT attraktiver für Frauen zu gestalten."